I. Teilnahmebedingungen für die Freizeiten des

Ferienhilfswerk St. Viktor Xanten e.V.

 

1. Nach Anmeldung ist innerhalb 14 Tagen auf das Kto. des Ferienhilfswerkes die Anzahlung zu leisten. Der Ferienplatz für die gebuchte Freizeit nach Eingang zugesichert. Bei einer Absage nach Anzahlung der Reservierung, ist eine Erstattung der geleisteten Anzahlung nicht mehr möglich. Wird die Freizeit im Krankheitsfall nicht angetreten, werden die Kosten nur mit einer ärztlichen Bescheinigung erstattet.

2. Das Ferienhilfswerk St. Viktor Xanten e.V. erhebt für Teilnehmer, die nicht in den Kreisen Wesel und Kleve wohnen zu dem jeweiligen Teilnehmerbeitrag der Freizeiten einen Zuschlag in Höhe von 40 Euro. Dieser Zuschlag entspricht der Höhe der Fördermittel, die das Ferienhilfswerk von den Kreisen Wesel und Kleve erhält.

3. Das Taschengeld ist in den Kosten nicht enthalten. Bei der Abschlusszahlung des Teilnehmerbetrages überweisen Sie bitte ebenfalls das Taschengeld in Höhe von: 25,00€.
Falls der Teilnehmer nicht in den Kreisen Wesel und Kleve wohnt, ist bei der Abschlusszahlung der Zuschlag in Höhe von 40 Euro mit zu überweisen. Die Abschlusszahlung des Teilnehmerbeitrages ist 30 Tage vor Antritt der jeweiligen Freizeit auf das Konto des Ferienhilfswerk Sankt Viktor Xanten e.V. zu überweisen.

4. Nur die auf dem Medikamenten- und Gesundheitsbogen eingetragenen Medikamente dürfen durch die Lagerleitung verabreicht werden. Da es in der Vergangenheit gelegentlich zu Störungen im Lagerablauf gekommen ist, möchten wir Sie bitten, wenn ihr Kind an ADS/ADHS erkrankt ist, sprechen Sie vor der Überweisung der Anzahlung mit den jeweiligen Lagerleitungen. Dies ist wichtig, damit alle Kinder eine schöne Freizeit erleben können.

5. Sehr schwerwiegende Verstöße gegen die Gemeinschaft der Teilnehmer/innen können die vorzeitige Rückreise des Kindes erforderlich machen. Für diesbezüglich entstehende Kosten kommen die Eltern auf. Die Feststellung eines solchen Fehlverhaltens trifft die Lagerleitung (in Absprache mit dem Vorstand) an Ort und Stelle.

6. Der Veranstalter, die Lagerleitung und die Betreuer/innen haften nicht für Schäden, die vorsätzlich oder fahrlässig von ihrem Kind herbeigeführt werden.

7. Gegenstände, die geeignet sind den Lagerfrieden zu stören (Handy, Tablet-PC, überhöhte Geldmittel, Messer etc.) werden von der Lagerleitung bis Lagerende in Gewahrsam genommen.

8. Der/die Teilnehmer/in dürfen, mit der Zustimmung der Erziehungsberechtigten im Meer, Frei-, Hallenbad oder Badesee schwimmen oder baden. Bei diesen Ausflügen ist den Anweisungen der Betreuer/innen/Lagerleitung zu folgen.

9. Der/die Teilnehmer/in darf sich nach Absprache mit den Betreuern/der Lagerleitung in kleinen Gruppen (ca. 3-5 Kinder) in der Stadt oder näheren Umgebung der Unterkunft frei bewegen. Eine Betreuung ist gewährleistet, da sich die Betreuer/innen/Lagerleitung dann ebenfalls dort aufhalten.

10. Sie sind damit einverstanden, dass die/der Teilnehmer/in mit den Kleinbussen des Veranstalters oder mit den privaten PKWs der Leiter/Betreuer befördert wird/werden. Eine Schadensregulierung erfolgt nur im Rahmen der bestehenden Versicherung.

11. Wenn ihr Sohn/ihre Tochter in der Internetpräsentation oder anderen vom Ferienhilfswerk St. Viktor Xanten e. V. erzeugten Medien nicht abgebildet werden darf, vermerken Sie dieses auf der Elternerklärung.

12. Unwahrheitsgemäße Angaben können zum Ausschluss der Freizeit führen.

Die Anmeldung gilt als aufgehoben, wenn die Anzahlung des Teilnehmerbeitrags nicht fristgerecht eingezahlt wird

 

 

 

II. Besondere Teilnahmebedingungen aufgrund von COVID-19
für die Ferienfreizeit des Ferienhilfswerkes St. Viktor Xanten auf Ameland

Aufgrund der COVID-19-Pandemie („Corona“) gelten zusätzlich zu den Allgemeinen Teilnahmebedingungen die folgenden besonderen Teilnahmebedingungen, die von einem Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung durch Unterschrift anerkannt werden müssen.

1) Absage der Fahrt
Die Leitung ist berechtigt, die Fahrt abzusagen, wenn rechtliche Einschränkungen seitens des Landes NRW, der Bundesrepublik Deutschland, der Regierung der Niederlande, der Sicherheitsregion Friesland, der Gemeinde Ameland oder sonstiger Instanzen die planmäßige Durchführung erheblich erschweren oder ganz verhindern.

2) Planmäßige Durchführung
Die planmäßige Durchführung umfasst: Die An- und Abreise der gesamten Gruppe mit einem oder zwei Reisebussen; die Einreise in die Niederlande und die Wiedereinreise nach Deutschland ohne die Pflicht, sich in Quarantäne zu begeben; die Belegung der Unterkunft mit (annähernd) voller Kapazität; das Zusammenleben im Lager, die Einnahme der Mahlzeiten und die Durchführung des Programms in der Großgruppe mit allen Teilnehmenden ohne die pflichtmäßige Bildung getrennter Kleingruppen.

3) Belegung der Unterkunft
Ist eine Belegung der Unterkunft nicht mit voller Kapazität möglich, ist alternativ die Unterbringung eines Teils der Teilnehmenden in großen, stabilen Gruppenzelten mit Feldbetten auf der zur Unterkunft gehörenden, geschützten Wiese möglich. Im Sinne einer Gleichberechtigung erfolgt in diesem Fall unter Berücksichtigung aller Hygienemaßnahmen ein Wechsel der Unterbringung nach einem bestimmten Zeitraum.

4) Fristen für die Absage
Die Leitung beobachtet jederzeit die rechtlichen Voraussetzungen für die Durchführung der Fahrt und nimmt 50 Tage vor Abfahrt und erneut 30 Tage vor Abfahrt eine Einschätzung vor, ob die Fahrt planmäßig durchgeführt werden kann und trifft auf dieser Grundlage eine Entscheidung für die weitere Planung. Über die Einschätzung werden die Erziehungsberechtigten informiert. Unbenommen davon bleibt die Möglichkeit, die Fahrt auch zu einem späteren Zeitpunkt abzusagen, falls dies zum Beispiel durch eine unmutbare Verschärfung rechtlicher Bestimmungen notwendig sein sollte. Im Falle einer Absage werden die Erziehungsberechtigten umgehend schriftlich informiert.

5) Rückzahlung im Falle einer Absage
Im Falle einer Absage nimmt die Leitung alle Möglichkeiten zur Deckung der Ausfallkosten z.B. durch die Fördermittel des BDKJ-Diözesanverbandes in Anspruch. Sollten wider Erwarten höhere Ausfallkosten entstehen als durch diese Förderung gedeckt, werden die verbleibenden Ausfallkosten vom Ferienhilfsswerk getragen.

6) Schutzmaßnahmen
Die Leitung ergreift alle rechtlich erforderlichen Schutzmaßnahmen zur Prävention von COVID-19- und sonstigen Erkrankungen. Die konkreten Maßnahmen werden in Abhängigkeit von der zum Zeitpunkt der Fahrt geltenden Bestimmungen festgelegt und den Eltern sowie den Teilnehmer*innen in Form eines Hygienekonzepts bekanntgegeben. und ausführlich erläutert. Der Schutz der Gesundheit verlangt die Beteiligung aller Teilnehmer*innen. Die Leitung behält sich daher vor, Teilnehmer*innen, die nicht willens oder in der Lage sind, sich an die notwendigen Maßnahmen zu halten, von der weiteren Teilnahme an der Ferienfreizeit auszuschließen. In diesem Fall gelten die in den Teilnahmebedingungen genannten Regelungen.

7) Schutzimpfung und Coronatest
Falls zum Zeitpunkt der Fahrt eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Impfung gegen COVID-19 vorliegt und die Voraussetzungen für eine tatsächliche Umsetzung dieser Empfehlung gegeben sind, behält sich die Leitung vor, nur Personen zur Teilnahme zuzulassen, die den entsprechenden Impfschutz nachweisen können. Ebenso behält sich die Leitung vor, die Vorlage eines negativen Coronatests zu verlangen, sollte dies von den zuständigen Behörden empfohlen oder gefordert werden.

8) Maßnahmen im Verdachtsfall
Im Falle einer vermuteten oder bestätigten Infektion mit COVID-19 in der Ferienfreizeit informiert die Leitung unverzüglich alle Erziehungsberechtigten. Die Erziehungsberechtigten erklären sich damit einverstanden, dass die Leitung in Absprache mit den zuständigen Behörden alle notwendigen Maßnahmen ergreift, um eine Ausbreitung einer eventuellen Infektion zu verhindern.

9) Anpassung der Teilnahmebedingungen
Die Leitung behält sich vor, im Bedarfsfall (z.B. aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben) diese Teilnahmebedingungen anzupassen. Die Erziehungsberechtigten werden über alle Anpassungen der Teilnahmebedingungen schriftlich informiert und können innerhalb von 10 Tagen schriftlich gegenüber der Leitung erklären, dass sie die Änderungen nicht akzeptieren. In diesem Fall ist der geschlossene Vertrag nichtig. Bereits gezahlte Teilnahmebeiträge werden in diesem Fall abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 50 Euro erstattet.